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Sunday, 12 December 2010

Gewinnspiel die Zweite!

Yep, ihr habt richtig gehört, ihr könnt schon wieder was gewinnen und zwar einiges - pünktlich zum Weihnachtfest um euch den Advent ein bisschen zu versüssen!

1. Preis: Der Hügelherzblut Klassiker die Kurze, gesponsert von Hügelherzblut,
deine neue liebste Begleiterin für Stadt, Hügelcruisen oder zum Sliden.


2. Preis: Ein Satz brandneue Rollen zum Reinbeissen Nersh Candy, ganz fresh auf dem Markt und gesponsert von Link Distribution. 70mm Durchmesser mit einem 76A Duro, damit sind auch holprige unebene Strassen kein Problem.


3.Preis: Get some PINK in your life! Ein Satz pinke Crail 180mm Achsen, perfekt zum Cruisen Carven oder falls es doch auch mal bergab gehen soll...ein super Allrounder und mit Sicherheit die pinkeste Achse, die es gibt...gesponsort von Layback Distribution.


4.-10.Preis: Je ein fettes Überraschungspaket mit T-Shirts, FlipFlops, Beanies und und und...gesponsert von Reef, Femipleasure, Insight, Trasher, Sixxa.


Alles, was ihr tun müsst, um einen dieser Hammerpreise einzuheimsen ist uns zu schreiben, was Longboarden für euch bedeutet. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2010, bitte schreibt wie immer an die übliche Adresse blog[at]huegelherzblut.de. Achso, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen ;-)

Ein dickes Dankeschön an die netten Sponsoren!

* Link Distribution (Nersh, Trasher, Sector9)
* Black Distribution (Reef)
* Layback Distribution (Crail)
* Hügelherzblut
* Sixxa
* USP Distribution (Femipleasure)
* Insight

Viel Spass beim Texten!

Saturday, 4 December 2010

And the winner is.....

....Anni aus der Schweiz, ein dreifaches Hip Hip Hurra für ein neues Sixxa-Outfit!


Den 2.Platz belegen mit jeweils 4 Punkten Ana und Paula:




und den ehrenvollen 3.Platz Miss Amy


Vielen Dank Ladies für das zahlreiche Mitmachen!

Wednesday, 24 November 2010

Interview mit Carly Richardson aus Kanada

Diesmal haben wir uns mit Carly Richardson unterhalten.
Sie arbeitet nun schon eine ganze Weile bei Landyachtz und ist der lebende Beweis dafür, dass wir Frauen charmant, mit einem Ticken Biss, viel Materialkunde und extrem viel Spass wunderbar in der Longboardbusinesswelt überleben können.

1. Wie lange skatest du schon, und wie bist du dazu gekommen?


1a. Ich habe mit dem Longboarden angefangen, als ich noch auf der Highschool war. Ich hab ein paar ältere Jungs dabei beobachtet - es hat nach Spass ausgesehen und mich mehr angesprochen als normales Skateboardfahren. Nachdem ich es zum ersten Mal versucht hatte, war ich total begeistert. In einer Stadt wie Vancouver gibt es so viel Terrain zu erkunden, das hat meine Neugierde definitv gepackt und mich dazu motiviert, die dortigen Strassen anzupacken.


2.Du arbeitest für Landyachtz – wann hast du dort angefangen und wie bist du dazu gekommen?

2a. Ich arbeite seit April 2006 bei Landyachtz, bin aber schon seit ein zwei Jahren vorher im Team. Nachdem ich eine zeitlang Sonne und Skaten in Kalifornien genossen hatte, musste ich zurück nach Vancouver und arbeiten. Tom und Mike gaben mir die Möglichkeit, ein paar Stunden im Laden auszuhelfen so gut ich konnte. Jetzt kriegen sie mich nicht mehr los.

3. Hat deine Arbeit mit Landyachtz deine Einstellung zum Longboarden verändert?

3a. Die Tatsache, dass ich in der Industrie arbeite, hat meine Perspektive definitiv verändert. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass man es aus den richtigen Gründen heraus tun und wirklich alle Aspekte daran lieben muss. Nicht nur als deinen Job, sondern als dein Leben. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, meine Leidenschaft in eine Karriere zu verwandeln. Ich glaube, dass nur wenige Menschen wirklich die Chance dazu haben. Ich bin dadurch auch zu den Privileg gekommen zu reisen, Lebens- und Arbeitserfahrung zu sammeln und Menschen kennenzulernen, die mein Leben für immer verändert haben.
Meine Kollegen sind meine Freunde, meine Familie. Wir haben sehr viel Glück.


4. Wie fühlst du dich als Frau in einem derart männerorientierten und -dominierten Geschäftszweig?

4a. Für mich ist das okay. Es kann eine Herausforderung sein (wahrscheinlich eher für die Männer, ich bin mir sicher, dass ich manchmal stur und emotional sein kann...haha!), aber bisher hatte ich nie das Gefühl, anders behandelt zu werden. Manche Jungs und Männer sind immer noch überrascht, wenn sie anrufen, um über Achsen, Bushings etc zu reden und ich ihnen die Anworten gebe, aber ich denke das beweist nur, dass Longboarden wirklich ein sehr breites und variiertes Publikum anspricht und dass der Sport sehr vielseitig ist. Ständig kommen mehr und mehr Mädchen dazu und es ist ein grossartiges Gefühl, sich als Teil davon zu fühlen.

5. Verrate uns doch bitte ein bisschen, wie du dich fühlst, wenn du auf deinem Longboard unterwegs bist!

5a. Meine Perspektive auf meinem Brett ist immer unterschiedlich, das ist Teil dessen, was ich am Longboarden so liebe. Das buchstäblche Gefühl unter meinen Füssen ist immer das gleiche: angenehm. Aber so wie sich die Umgebung ändert, verändern sich auch Absicht und Richtung. Für mich ist es jedes Mal eine andere Stimmung, aber immer eine positive und ich werde nie aufhören.


6. Fährst du noch Rennen?

6a. Diese Saison war die erste in 6 Jahren, in der ich bei keinem Rennen gestartet bin. Nach einer schlimmen Halsverletzung im Mai hatte ich einen dieser “Oh nein, ich bin auch nur menschlich” Momente und wusste, dass es das Risiko, noch mehr Schaden anzurichten nicht wert war. Ich weiss nicht, ob ich nächste Saison Rennen fahren werde. Falls nicht, dann werd ich auf jeden Fall zum Anfeuern und Fotografieren dort sein.


8. Wie oft gehst du mit Mädchen skaten und wie wichtig ist dir das?

8a. Um ehrlich zu sein bin ich in letzter Zeit hauptsächlich am Cruisen oder rolle mit dem Brett in die Arbeit, also bin ich meistens allein oder mit ein paar von den Jungs unterwegs. Wir Mädels in Vancouver sind zwar alle gut befreundet, aber wir haben auch andere Dinge, die uns beschäftigen und viele mögens auch gern viel schneller als ich! Es ist cool, die Fortschritte zu sehen und wie Mädchen über ihre eigenen Grenzen hinausgehen.
Jedes Mal, wenn ich in Kalifornien bin, skaten Judith Rogers und ich so viel es geht. Dieses Jahr hat sie mich total für Coping Tricks begeistert, zum Ditchskaten mitgenommen (das war irre, muss ich öfter machen) und am letzten Tag einen Slalomparcours für uns zum Ausprobieren aufgebaut. Wir sind viel zusammen geskatet und sie schafft es immer, dass ich mich selbst herausfordere.

Es ist mir aber wichtig, mehr Mädels auf jedem Level in den Sport zu bringen und in den letzten paar Jahren haben wir uns zusammengetan und ein paar All-Girl Clinics und Jams veranstaltet. Vor nicht allzulanger Zeit hatten ein paar von uns bei Landyachtz das Privileg, uns mit einer kleinen Gruppe Frauen von Lululemon auf einen Nachmittagslongboardkurs zu treffen! Ich würde zukünftig wirklich gerne mehr in dieser Richtung machen. Nichts übertrifft das Gefühl, jemandem dabei zuzusehen, wie er Skaten zum ersten Mal wirklich erlebt, sich total dafür begeistert oder etwas Neues lernt.



9. Hast du für 2011 irgendwelche Ziele im Longboarden?

9a. Nächstes Jahr dürfte interessant werden. Das Longboarden hat dieses Jahr wirklich einen grossen Satz nach vorne gemacht, aber wir haben auch ein paar riesige Verluste in unserer Familie einstecken müssen. Hoffentlich bleiben wir alle safe, teilen unser Wissen untereinander und freuen uns einfach, Teil von etwas so Tollem zu sein.

Auf persönlicher Ebene hoffe ich zu lernen, auf anderem Terrain zu fahren, hauptsächlich Ditches. Ich kann mir vorstellen, dass das total süchtig machen und sehr weh tun kann :)

10. Worte zum Schluss?

10a. Go skate!
Vielen Dank für diese Chance! Stoked!!!


Danke dir Carly, wir freuen uns darauf, mehr von dir zu sehen und zu hören! Und jetzt wieder zu unseren werten Leserinnen (und hoffentlich auch ein paar Lesern ;-)) – nicht vergessen, ihr habt noch ein paar Tage Zeit, um uns euer Lieblingsbild des vergangenen Longboardsommers zu schicken, um ein Sixxa Outfit zu gewinnen, Einsendungen bitte wie immer an blog[at]huegelherzblut.de, Einsendeschluss ist der 30. November.

Monday, 15 November 2010

Photo Contest Reminder

...A little more than two weeks to go, so come on and send us your best longboarding shot of the summer 2010 to win a SIXXA outfit, ethically produced streetwear, designed in Austria, made in Europe! Please email your photo to blog[at]huegelherzblut.de, we look forward to hearing from you!


...Gut zwei Wochen habt ihr noch also auf gehts Mädels, schickt uns euer Longboard Lieblingsbild des Sommers 2010 und gewinnt ein SIXXA Outfit, Streetwear for Girls designed in Austria, made in Europe! Fotos bitte per E-mail an blog[at]huegelherzblut.de, wir freuen uns, von euch zu hören!



Thursday, 28 October 2010

Materialkunde die Zweite & Fotocontest

Bushings – Klein aber oho. Auf deutsch werden diese kleinen Gummidinger auch Lenkgummis genannt, allerdings hat sich der englische Begriff weitläufig eingebürgert. In der Regel ist jede Achse mit 2 Stück versehen, die jeweils auf einer Seite des Hangers im Bushing Seat sitzen. Manche nehmen aber auch mehrere, z.B. 2 Bushings auf einer Seite, 1 auf der anderen, je nachdem welches Setup gefahren wird und was mann bzw frau damit anstellen will. Bushings haben auf jeden Fall einen ziemlichen Einfluss auf die Fahreigenschaften der Achsen, also wenn du mit deinem momentanen Setup unzufrieden bist, aber kein Geld für neue Trucks hast, dann sind neue oder andere Bushings eine kostengünstige Alternative, um langweilig gewordene Achsen wieder etwas aufzumotzen. Nehmen wir die Teile also mal etwas genauer unter die Lupe....

1. Material und Durometer
Genau wie Longboard Rollen werden Bushings aus Urethan gegossen. Der Härtegrad oder Durometer wird in einer Ziffer/Buchstaben Kombination ausgedrückt, z.B. 80A. Die Nummer bezeichnet die Härte (je höher die Zahl, desto härter das Bushing). Das 'A' steht für Dichte, die auf einer Skala von A bis D gemessen wird. Die meisten Skateboard Rollen und Bushings liegen bei A.
Genau wie bei vielen anderen Dingen im Longboarden so heisst auch bei den Bushings die Devise Probieren geht über Studieren um herauszufinden, was einem am besten taugt. Das Gewicht spielt auch hier eine wichtige Rolle, ebenso wie die persönlichen Vorlieben, was die Trucks angeht – wer seine Schrauben gerne so fest anzieht, dass das Bushing links und rechts aus dem Bushing Seat herausquillt, der sollte es mal mit etwas härteren Gummis versuchen. Übrigens bedeutet ein harter Durometer nicht automatisch mehr Stabilität beim Downhill Skaten, was einige Fahrer(innen) fälschlicherweise annehmen.

2. Formen

Je nach Verwendungszweck gibt es Bushings in verschiedenen Ausführungen. Die Kombination aus Härtegrad und Form bestimmt die Eigenschaften und die Auswirkungen auf das Fahrverhalten:

a) Barrel
Ein zylindrisches Bushing erlaubt Stabilität bei gleichzeitig guter Wendigkeit. Kommt oft beim Downhill zum Einsatz und wird allgemein gerne als Bottom Bushing (sprich das der Baseplate nächstgelegene) verwendet.

b) Konisch
Die breite Seite sitzt im Bushing Seat (siehe Foto). Diese Form ermöglicht viel Wendigkeit, weshalb sich diese Art von Bushing ausgezeichnet zum Carven eignet.

Bild A: Konisches Bushing mit umgedrehtem Washer





c) Stim Form
Der Name wurde vom Tracker Stimulator abgeleitet, das das erste Bushing dieser Art war. Manchmal wird diese Form auch als 'stepped' bezeichnet. Venom Eliminators oder auch die JimZ sind beliebte Bushings dieser Klasse. Aufgrund der hohen Stabilität bei geringem Turn kommen Stims hauptsächlich im Downhill zum Einsatz.

Bild B: Barrel, tall cone, short cone, Stim Bushings (von links nach rechts)



3. Washers
Zu deutsch Unterlagsscheibe. Die meisten Trucks werden mit Bushings und Washern geliefert. Manche Skater verzichten ganz auf die Washer, allerdings können sie die Langlebigkeit der Bushings erhöhen, da sie eine gute Unterlage darstellen. Achtet darauf, dass Bushing und Washer im Durchmesser einigermassen übereinstimmen. Flacher Washer = maximaler Turn, kappenförmige Washer dagegen erhöhen die Kompression des Bushings in dem Bereich, den der Washer umgibt, d.h. je mehr das Gewicht auf die jeweilige Seite verlagert wird, umso mehr wird das Bushing komprimiert. Dies schränkt die 'Bewegungsfreiheit' der Achse ein, da vergleichsweise mehr Kraft erforderlich ist, um die Achse zum Drehen zu bekommen.

Bild C: Eine Auswahl an verschiedenen Washern



Die Gesamthöhe einer Bushing/Washer Kombination legt die Länge der Schraube fest, mit der Hanger, Bushings und Washer an der Baseplate befestigt werden. Gerade dann, wenn 2 hohe Barrels verwendet werden sollen, sind standardmässige Schrauben meist zu kurz. Ein zu langes Gewinde kann das Bushing ausserdem von innen heraus zerstören.

Bild D: Lange Kingpin mit gekürztem Gewinde



Um euch den Winter dieses Jahr zu versüssen, lässt Sixxa ein paar Klamotten für unseren Herbst Fotocontest springen, also schickt uns euer Lieblingsbild des Sommers von euch auf oder mit eurem Longboard. Alle Einsendungen bitte an die übliche Adresse blog[at]huegelherzblut.de, bis zum 30. November habt ihr Zeit, um euren besten Schnappschuss auszugraben. Das Gewinnerbild wird hier veröffentlicht, wir melden uns bei der Gewinnerin zwecks Grösse etc.

Friday, 30 July 2010

Almabtrieb, neues Video, Workshops...

Die diesjährige Weltmeisterschaft im Downhill Skateboarden, Streetluge und Classic Luge wurde in Hungerszell im Bayerischen Wald ausgetragen. Die Strecke - einfach Wahnsinn und auch mit dem Wetter hatten wir Glück, Sommer(hitze) in Deutschland at its best! Die vier Tage sind wie im Flug vergangen und um ehrlich zu sein, weiss ich jetzt gar nicht, was ich gross darüber schreiben soll, denn Worte werden diesem Event eh nicht gerecht. Deshalb ohne viel weiteres Palavern - schaut euch mal die Bilder von Sven von Schlachta an! Viele von euch haben bestimmt schon einige seiner Fotos gesehen, der gute Sven ist ja bei sehr vielen Downhill Rennen bzw. Veranstaltungen zugegen um die besten Momente fotografisch festzuhalten. Hier geht's zu seiner Galerie:

*Sven von Schlachta's Almabtrieb Bilder*

Wen die Ergebnisse des Rennens interessieren, der kann sie sich auf der IGSA Webseite reinziehen.

Was gibts sonst Neues....das langersehnte Video des Team Layback Trips durch England ist endlich fertig, 15 Minuten Footage die euch hoffentlich das eine oder andere Grinsen entlocken werden also schauts es euch doch einfach am besten gleich mal an, und zwar hier:



Heuer hat mann bzw. frau die Qual der Wahl, Freerides noch und nöcher und natürlich die IGSA Rennen, also Augen auf, wir werden euch auf jeden Fall über die Events auf dem Laufenden halten, auf denen wir vertreten sind bzw. waren. An dieser Stelle ein Hinweis auf die nächsten Layback Workshops, die im August in Jungholz, frühere Almabtriebstrecke, abgehalten werden. Organisiert wird das Ganze von den Jungs und Mädels des Allgäuer Longboard Vereins - wenn ihr an dem Freeride teilnehmen möchtet, dann wendet euch doch am besten direkt an den ALBV.





In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, lassts euch gutgehn, stay tuned und geniesst den Sommer!

Tuesday, 29 June 2010

Eventbericht Hog Hill UK Outlaw Championships

Viele von uns hatten sich den 2. Maifeiertag dieses Jahres bereits vor langem fett rot im Kalender angestrichen. Sowohl die STKD Serie als auch die Eastbourne Speed Days wurden heuer gecancelt. Verschiedenen Outlaw Events sei Dank wurde dieses Jahr jedoch trotzdem schon allerorts fleissig geskatet und bisher ist kein Ende in Sicht. Wo ein Wille ist, findet sich immer auch ein Weg und zwar am besten bergab. Am 30. und am 31. Mai hatten wir jetzt aber die hierzulande eher selten gegebene Gelegenheit, auf einer für Autos gesperrten Strecke zu fahren.

Das Ganze nannte sich Hog Hill UK Outlaw Championships und wurde von Alex Ireton (London Longboards), Gavyn McKenzie (Canterballs) und Timmy Peters (XSS Southampton) auf die Beine gestellt. Für 2 Tage wurde das Redbridge Cycling Centre ausserhalb von London gemietet und auf dieser für den Radsport ausgelegten Strecke sollten wir nun also das ganze Wochenende beim Downhill und Slalom Skateboarding, Buttboarding und noch so einigem anderen Unsinn auf 4 Rollen (ich sag nur Mini Moto Challenge) unseren Spass haben.

Am ersten Tag wehte ein ordentlicher Rückenwind, der den Downhill Skatern gerade recht kam. Die Strecke kann entweder als langgezogene Rechtskurve oder alternativ dazu also nette Schikane gefahren werden. Nachdem alles aufgebaut war und die Streckenposten ihren Platz bezogen hatten, war den ganzen Tag lang freeriden angesagt. Beim Slalom ging es beim Contest um den Hybrid Slalom Champion dagegen schon richtig zur Sache.
Am nächsten Tag war der Himmel zwar stark bewölkt und von Sonne keine Spur, aber zumindest regnete es nicht, und dafür muss man in England ja wirklich dankbar sein.
Während im Slalom Camp die Hütchen für den Giant Slalom aufgestellt wurden, ging es auf der anderen Seite mir der Mini Moto Challenge los.

Am Mittag war es dann endlich Zeit für das langersehnte Hearts of Hills Girls only Workshop. Fee, Sophie und meine Wenigkeit freuten sich, mit 7 anderen Mädels einmal nur unter Frauen skaten zu gehen. Die Teilnehmerinnen teilten sich in 2 Gruppen. Eine davon hatte sich unter der Leitung unserer lieben Sophie das Erarbeiten von bestimmten notwendigen Grundfertigkeiten wie die Fussbremse zum Ziel gesetzt, während die etwas fortgeschritteneren Damen mit Fee und mir (Christine) zum Carven und Kurvenfahren loszogen. Bilder sprechen ja bekanntlich für sich selbst, also schaut sie euch doch einfach mal unten an damit ihr seht, wie viel Spass es uns allen gemacht hat. Während wir Mädels also endlich etwas Zeit und Platz nur für uns hatten, ging es ein paar Meter weiter los mit den Outlaw Championships. Das Rennformat war so ausgelegt, dass jeder Fahrer so viel wie mögloich skaten konnte. Bei traditionellen Rennen verbringt mann bzw. frau ja leider oft sehr viel Zeit mir warten bzw. oft ist es schon wieder vorbei, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist. Das Ausschlussverfahren ist da schon recht unbarmherzig. Jeder Teilnehmer des Rennens hatte nun also die gleiche Anzahl an Durchläufen zusammen mit 3 anderen. Der Gewinner wurde anhand eines Punktesystems je nach Rang pro Runde ermittelt.

Auch die Buttboard Fans kamen nicht zu kurz und wer Lust hatte, sich horizontal den Hang runterzuschiessen, der hatte hierzu im Rahmen der Dangerous Decks Classic Luge Challenge die Gelegenheit. Dann gab es da noch ein sehr spontanes Ladies Rennen, also wie ihr schon seht war es ein recht hektischer Tag!

Alles in allem ein wirklich gelungenes Wochenende mit einer super Teilnehmerzahl von über 120 Skatern die von nah und fern angereist waren. Ein grosses Dankeschön gilt an dieser Stelle Alex, Sam, Gav und Timmy sowie allen Helfern und Streckenposten, ohne die dieses Event nicht möglich gewesen wäre. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Sponsoren die zahlreiche Sachpreise zur Verfügung gestellt hatten und zu guter letzt selbstverständlich an euch alle, die ihr zu der Veranstaltung gekommen seid und für einen grandiosen Start in den Skate Sommer gesorgt habt. Falls ihr mehr wollt, dan kommt doch einfach zur Fortsetzung des Hog Hill Freerides, der vom 6.-8. August wieder in Zusammenarbeit mit den Jungs und Mädels der UKSSA abgehalten wird, alle Infos findet ihr HIER.



Alle Fotos von Layback Freiburg

Monday, 7 June 2010

König der Berge Lohnsburg Freeride und Challenge

Dieses 3 Tage Event wurde von Gravity Sports Austria unter dem Kommando von Alex Frischauf organisiert und war sowohl an die Downhill Anfänger als auch an die bereits erfahreneren Fahrer ausgerichtet. Abgehalten wurde das ganze auf der Skirollerstrecke in Lohnsburg am Kobernausserwald in Oberösterreich, die uns an diesem Wochenende ganz allein gehörte.

Leider hatte es am Vortag der Veranstaltung stark geregnet, weshalb die Strecke am Morgen des ersten Tages noch recht nass und rutschig war - der Belag ist super smooth und hat damit viel Grip, aber da sich die Strecke mitten im Wald befindet dauert es doch eine ganze Weile, bis die Oberfläche trocknen kann. An diesem ersten Tag liessen wir es also zunächst mal etwas langsam angehen. Die Wetterbedingungen wurden jedoch zunehmends besser und nachmittags war die Strecke dann auch relativ trocken. Dies sollte allerdings nicht lange so bleiben und gegen 16.30 fing es dann erneut heftig an zu regnen und damit wurde der Fahrbetrieb für den Rest des Tages eingestellt. Nichtsdestotrotz haben wir an dem Tag viel Spass gehabt und die gemeine Linkskurve hat in der Nässe für zahlreiche Crashes gesorgt - verletzt hat sich zum Glück niemand dabei, ich glaube ein Fahrer hat es sogar bis in den Ameisenhaufen geschafft...

Am zweiten Tag war das Wetter schon eher auf unserer Seite, die Sonne kam raus und es konnte so richtig losgehen mit Freeriden und ein paar Workshops, die von Hack und Fee von Layback Freiburg abgehalten wurden. Im Angebot waren Sliden und Downhill für Anfänger sowie ein Downhill Kurs für Fortgeschrittene und Stand Up Sliden mit Felix.
Alles in allem also ein richtig guter Tag an dem viel gefahren werden konnte, leider wurde das Ganze dann von einem Crash überschattet, bei dem sich eine Buttboardfahrerin recht unglücklich den Unterschenkel gebrochen hat...ich hoffe, sie ist inziwschen wieder auf dem Wege der Besserung und dass es ihr verhältnismässig gut geht! Von diesem Zwischenfall abgesehen gab es zum Glück keine schlimmeren Verletzungen, von den obligatorischen Pizzen, einem geprellten Knie und einem verstauchten Knöchel mal abgesehen haben wirs alle heil überstanden.

Am letzten Tag hatten die Neulinge des Sports dann die Gelegenheit, auch einmal etwas Rennluft zu schnuppern und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich denn so mit anderen fährt - die Strecke ist recht schmal, da kanns schnell eng werden und somit wurden die Teilnehmer dieses Spassrennens nur paarweise im Gegensatz zu den üblichen 4 man heats auf den Track geschickt.

Ich selber konnte leider nicht bis zum Ende bleiben da ich mich noch an diesem Tag wieder zurück auf den Weg nach good old London machen musste, deswegen weiss ich jetzt auch gar nicht, wie das Rennen ausgegangen ist. Es war auf jeden Fall ein wirklich tolles und gelungenes Wochenende, an dieser Stelle ein grosses Danke an alle Beteiligten, die das Event auf die Beine gestellt haben, Alex und das Team der GSA und natürlich auch Layback Freiburg für die Workshops, hoffentlich wird es nächstes Jahr eine Fortsetzung davon geben!

Vielen Dank auch an Stefan Kubitschek und Matz Fink, die mir netterweise erlaubt haben, ihre Fotos hier zu verwenden.



Soul and Signature from Layback Freiburg on Vimeo.

Monday, 10 May 2010

SKAITI Eventbericht

Hallo zusammen!
Sorry, dass es hier in letzter Zeit etwas still geworden ist - die Zeit vergeht wie im Flug und der Sommer steht schon wieder kurz vor der Tür, d.h. zu viel zu tun, zu wenig Zeit, darum heute eher klein aber fein, hier also ein Kurzbericht eines Events vom letzten Monat:


Am 10. April versammelten sich ein Haufen (so um die 250 glaub ich, bin mir nicht ganz sicher) Longboarder, Inliner und Rollerskater, die von nah und fern angereist waren, auf einem ehemaligen Militärfluggelände im Südwesten von England. Heutzutage wird das riesige Areal unter anderem als Drehort für eine beliebte Motorshow im britischen Fernsehen genutzt. Der Plan war nun also, 24 Stunden (oder wie lang auch immer mann/frau durchhalten würde) um die 1.3 Meilen (ca. 2km) lange Teststrecke zu Pushen/Pumpen oder eben auf Inlines/Rollerskates im Kreis die Runden zu drehen, um Geld für die Benefizorganisation Shelterbox zu sammeln, die sich der Erdbebenopfer in Haiti angenommen hat. Hier ein kleiner Auszug von der SKAITI Webseite, geschrieben von Jo Coles, der Hauptorganisatorin des ganzen Spektakels:



Mein Sohn Jack ist 13. Er hat die verheerenden Folgen des Erdbebens auf Haiti im Fernsehen gesehen und wollte etwas tun, also hatte er diese grossartige Idee. Wir skaten gerne, und wir skaten viel...also warum nicht für Skaiti rollen? Super Sache! Der Plan war recht einfach - wir würden VIEL skaten - so weit wir es innerhalb on 24 Stunden schaffen würden, um so viel Geld wie nur möglich für die Erdbebenopfer zu sammeln. Nur wir beide.
Jetzt mussten wir aber eine Strecke finden, auf der wir den ganzen Tag und die Nacht hindurch sicher skaten konnten, also haben wir mal bei Dunsfold Park in Surrey (Südosten von England) angefragt, ob wir denn Ihre Flugteststrecke zu diesem Zwecke nutzen dürften - der Track, auf dem Top Gear gefilmt wird. Die Strecke ist wunderbar! Die Besitzer wollten nur zu gerne helfen, aber sie waren der Meinung, dass wir noch weiter gehen könnten...sehr viel weiter...und HUNDERTE Skater dazu einladen, sich uns anzuschliessen. Wir konnten es gar nicht fassen....SKAITI war geboren!


Der Wettergott hatte uns gut mitgespielt und es erwartete uns ein schön sonniger, wenn auch etwas windiger Frühlingstag. Die Herausforderung stand und wir alle machten uns auf den Weg, manche einfach nur zum Spass, andere wiederum, um eine persönliche Bestzeit oder -distanz zu schlagen - jede und jeder von uns hatte sein persönliches Ziel, und das alles für einen guten Zweck.
Der Tag verging viel schneller als gedacht, und bevor man sich versah, war die Sonne auch schon wieder verschwunden und die Startbahnlichter wurden eingeschaltet, um uns den Weg durch die Nacht zu weisen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wer/ob irgendjemand tatsächlich die 24 Stunden ohne Schlaf geschafft hat, aber ich habe von einigen sehr beeindruckenden Kilometerständen gehört.


Ich bin im Morgengrauen aufgewacht, und dieser neue Tag stellte sich als sehr viel kühler als der Vortag heraus. Meine Beine taten mir weh (ich selbst bin bis zu diesem Event noch nie am Stück über irgendwelche nennenswerten Distanzen geskatet), mir war saukalt und ich war einfach nur fertig da ich kaum geschlafen hatte. Nichtsdestotrotz zog es auch mich wieder zurück auf die Startbahn. Ich hatte so viel Spass an diesem Wochenende im April, hätte nicht gedacht, dass im Kreis pushen/pumpen so viel Spass machen kann bzw. macht! Es ist wirklich ein sehr zufriedenstellendes Gefühl, sich unter seiner eigenen Muskelkraft voranzutreiben und am eigenen Leib zu erleben, wozu man tatsächlich fähig ist.
Alles in alles war es ein wirklich grossartiges Wochenende, ein riesiges Dankeschön hier nochmal an alle Beteiligten, die SKAITI möglich gemacht haben, hoffentlich gibts eine Fortsetzung!

Bis jetzt liegt die gesamte Distanz, die gemeinsam zurückgelegt wurde, bei über 7500 Meilen (ca. 12000km), das ist fast so weit wie von England bis nach Haiti und zurück!
 
Das Spendensammeln geht übrigens nach wie vor weiter, jedes kleine Bisschen zählt, darum unterstützt bitte diese tolle Sache :)

http://www.justgiving.com/Skaiti24






Vielen Dank auch an Frank Hurtley, Moe Neve und James Paved Wave, dass ich ihre Bilder für diesen Beitrag benutzen durfte :)

Sunday, 11 April 2010

WICHTIG - Girls Workshop

Yep Mädels, ihr habt richtig gehört, ein Workshop nur für uns! Frauen sind im Skatesport ja leider nach wie vor in der Minderheit - unsere Mission ist es, mehr von euch dazu zu ermutigen, aufs Brett zu steigen und gleichermassen natürlich auch, diejenigen unter euch, die das Longboardfieber bereits gepackt hat zu unterstützen. Also, ganz egal, ob du den Fuss zum ersten Mal aufs Brett setzen willst um selber zu sehen, was es damit auf sich hat, oder ob du schon voll dabei bist und an deiner Technik arbeiten und mit gleichgesinnten Gören in relaxter Atmosphäre jammen willst, dann ist dieses Event genau das Richtige für dich und wir wollen dich kennelernen!

Im Rahmen der UK Outlaw Championships in Hog Hill (ausserhalb von London) organisieren wir ein Longboarding Workshop speziell für Mädchen, bei dem sowohl blutige Anfängerinnen sowie auch die alten Hasen unter euch auf ihre Kosten kommen werden. Wir möchten euch alle auf einem Haufen versammeln, damit ihr euch kennenlernen könnt um rauszufinden, wo andernorts gleichgesinnte Mädels rocken.

Wir werden euch die Basics des Longboardens wie Carven, die Fussbremse und -auch ganz wichtig- wie frau richtig hinfällt, vermitteln. Falls du schon etwas weiter bist, komm und arbeite mit uns an deiner Slide- oder Kurventechnik, oder an woran auch immer du Spass hast!

Das Event wird über 2 Tage abgehalten, unser Workshop wird am Montag, den 31. Mai stattfinden, die genaue Uhrzeit werden wir euch noch rechtzeitig mitteilen.

Für die Neulinge unter euch (oder falls du einfach mal was Neues ausprobieren willst) werden wir einige Testbretter da haben. Helm, Knie- und Ellbogenschoner sind Pflicht. Bitte klicke
hier
, um dich anzumelden und das Kleingedruckte (Anfahrtsweg etc) zu lesen.

Der genaue Ablauf des Workshops hängt von euch ab, meldet euch also bitte im Voraus an, damit wir ungefähr wissen, wie viele Fahrerinnen dabei sein werden.

Falls du irgendwelche Fragen hast, sei es ganz allgemein oder speziell zu diesem Event, hinterlass uns einfach einen Kommentar oder schreib uns an blog[@]huegelherzblut.de, wir helfen dir gern weiter!

Hope to see you there, until then stay safe and shred hard!

*VIDEO DER STRECKE*
Hog Hill


Tuesday, 30 March 2010

Fragen und Antworten, heute mit Brianne Davies!

So Mädels (und natürlich auch Jungs), da sind wir wieder, der Winter ist vorbei und so langsam werden die Tage wieder länger. Für diejenigen unter euch, die ihre Bretter in den künstlichen Winterschlaf versetzt haben heisst es jetzt also raus damit ausm Schrank, draufgestellt und losgerollt!
Dank der zahlreichen Events in Europa (und ganz bestimmt auch in Kanada, den Staaten und wo auch immer ihr sonst seid) sieht es nach einem sehr erlebnisreichen Sommer aus. Allen, die bei unserem Workshop in London (GB) im Mai mitmachen wollen, sei gesagt - falls ihr dies nicht bereits gemacht habt, meldet euch bitte an und zahlt eure Teilnahmegebühr bitte im Voraus, hier nochmal der relevante LINK, weitere Infos findet ihr auch im vorherigen separaten Blog Eintrag.
Im Laufe der nächsten Monate, wenn wir endlich wieder mehr raus an die frische Luft kommen, werdet ihr hier wahrscheinlich/hoffentlich verstärkt Fotos und sonstige Footage zu sehen bekommen, genug der vielen Worte, wir wollen euch schliesslich auch was zeigen ;-)
Heute haben wir jedoch noch ein kleines Schmankerl für euch - eine kleine Frage und Antwort Session mit keiner geringeren als Brianne Davies aus dem Land des Ahornsirup. Falls euch dieser Name nichts sagt, schlage ich euch vor, ihn mal in Google einzugeben! Jetzt lest aber erstmal weiter um zu erfahren, was die Dame, eine der schnellsten Downhill Skaterinnen der Welt, zu sagen hat...

Hi Brianne, erzähl uns bitte etwas zu deiner Person!
Im Mai werde ich 25. Ich bin gelernte Elektrikerin und koche liebend gerne.



Wie bist du zum Longboarden gekommen?

Ich habe mir von einem Freund ein Brett geliehen, um es mal auszuprobieren. Ich war sofort total begeistert davon, hab mit 16 meinen ersten Job angefangen, solange gearbeitet, bis ich das Geld für ein eigenes Longboard zusammengespart hatte, danach hab ich diesen Job dann geschmissen.

Treibst du noch andere Sportarten?

Ja, ich fahre Snowboard und trainiere für Triathlons, um mich fit zu halten.



Was machst du, wenn du nicht skatest?

Wenn ich nicht grad auf Rollen unterwegs bin, verbringe ich Zeit mit meinem Freund und anderen Freunden, schaue Filme oder Hockey oder ich besuche meine Eltern.

Du hast ein eigenes Promodel, bist du demendsprechend der Meinung, dass Frauen andere Boards brauchen als Männer?
Mein Promodel ist gleichermassen für Jungs und Mädels geeignet. Das einzige Feature, das es gerade für uns Ladies tauglich macht, ist die für kleinere Füsse designte Standfläche!



Seit ein paar Jahren dominierst du bei den Ladies im Rennmodus, oft kommen da die Neider von selber. Wie gehst du damit um?
Die Mädchen, gegen die ich fahre sind normalerweise sehr unterstützend, da ich mit den meisten von ihnen auch befreundet bin. Ab und zu bekomme ich ein paar schnippische Bemerkungen aber Derartiges ignoriere ich einfach, weil das Positive am Rennsport im Vergleich zum Negativen weitaus überwiegt. Es gibt schon ein paar Girls, die man als meine "Erzfeindinnen" bezeichnen könnte, aber es macht Spass, wenns zur Sache geht. Hierzu sei erwähnt, dass die Jungs eigentlich viel schlimmer sind! Ich bekommen mehr abfällige Kommentare von den Herren der Schöpfung zu hören, weil ich sie geschlagen habe. Ich denke, es ist immer noch hart für die Männer, zu akzeptieren, dass wir Mädels sie besiegen können.



Wie oft gehst du mit Frauen skaten und wie wichtig ist dir das?

Ich gehe ständig mit meinen Freundinnen skaten. Ganz klar gibt es da ein Mädel, die ich immer versuche dabeizuhaben, weil sie mich pusht - Dom, du bist einfach Spitze! Die Gegenwart von anderen Mädels gibt mir Auftrieb, ich fühl mich wohl in weiblicher Gesellschaft und wir haben einfach einen Heidenspass, wenn wir zusammen fahren. Wir veranstalten ziemlich oft Girl Skates. Versteh mich nicht falsch, mit Jungs zu skaten ist ein Muss. Ich habe alles, was ich skate-technisch kann, von ihnen gelernt.

Welchen Stellenwert haben Rennen für dich?

Mittlerweile sind mir die Rennen nicht mehr so wichtig wie sie es z.B. vor so zwei Jahren waren. Ich wollte mich beweisen, und das habe ich getan. Jetzt will ich einfach Spass haben ohne den Druck. Ich fahre immer noch saugern Rennen, es macht einen grossen Teil des Longboardens für mich aus, wegen dem ich mich so für den Sport begeistere. Die Rennsaison bedeutet ausserdem, dass ich alle meine internationalen Freunde zu sehen bekommen, was ganz klar das Beste an der Sache ist. Ich werde weiterhin Rennen fahren aber möglicherweise wird die Anzahl der Rennen, bei denen ich antreten werde im Laufe der nächsten paar Jahre abnehmen, wenn ich zu dem Punkt gelange an dem ich mich frage "Was zum Teufel soll ich mit meinem Leben anfangen".



Wo siehst du die Zukunft im Longboarden?

Die Zukunft des Longboardens? Ich hoffe, es bleibt in etwa so, wie es ist. Hoffentlich wird man uns irgendwann akzeptieren und uns wie Fahrradfahrer behandeln so dass wir frei herumskaten können wo wir wollen, ohne angehupt oder angeschrien zu werden oder den Finger gezeigt zu bekommen wenn wir eigentlich nur versuchen, von a nach b zu gelangen.

Wo siehst du dich in 5 Jahren?

In fünf Jahren werde ich immer noch skaten, aber nicht mehr in der Rennszene, in der ich momentan drin bin. Ich werde es einfach nur zum Spass tun, ohne Sponsoren. Ich werde bei einigen Rennen dabei sein und mitfahren, aber ich werde zu sehr damit beschäftigt sein, meine Karriere voranzutreiben um Longboarden als Vollzeitjob zu betreiben. Der Sport bedeutet mir sehr viel, aber mein Körper wird auch nicht ewig mithalten.



Wie gehst du mit Angst um, oder bist du dagegen immun?

Ich fürchte mich nur vor Zombies. Ehrlich. Hab voll Schiss vor denen.

Hast du noch irgendwelche Tips oder andere Weisheiten für die Mädels da draussen auf Lager?
An alle Mädels! Tragt euren Helm. Pusht euch immer ein bisschen weiter. Solang ihr Spass an der Sache habt, macht ihr es richtig.



Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast Brianne, wir wünschen dir für die kommende Saison alles alles Gute!

Sunday, 21 February 2010

Interview mit Laura Hatwell

Hallo liebe Freundinnen und Freunde des Rollensports, diesmal haben wir Laura Hatwell aus Grossbritannien fur euch ausgequetscht. Manche on euch haben vielleicht schon von ihr gehört, die gute Frau hat sich nämlich einen Namen als die erste webliche Ultraskaterin gemacht, dieser Titel geht an Skaterinnen (und natürlich auch Skater ;) ), die innerhalb von 24 Stunden mindestens 100 Meilen, sprich ca. 150km auf ihrem Brett zurücklegen. Und damit übergeben wir das Wort auch gleich an sie selbst:

*Sei so lieb und stell dich unseren Leserinnen und Lesern doch mal kurz vor!

Hi, ich heisse Laura, bin 28 und komme aus Plymouth im Südwesten von England. Ich skate seit 4 Jahren, geträumt hab ich davon allerdings schon viel länger. Ich liebe es, über grosse Distanzen zu skaten - Downhill und Slalom machen mir aber auch einen Riesenspass. Zusammen mit ein paar anderen Jungs kümmere ich mich um das Skate Further Forum. Gesponsert werde ich von Seismic, Stoked Skateboards, Long Treks on Skate Decks und für G|Bomb teste ich Bretter in flexibleren Varianten. Letzten Sommer bin ich die gesamte Länge von Schottland, von den Shetland Inseln bis runter zur englischen Grenze abgefahren, das waren so um die 550 Meilen, so genau hab ich nicht aufgepasst weil ich einfach viel zu viel Spass hatte.
Ich hab noch zahllose andere Dinge gemacht, aber dafür gibts Google schätz ich!


*Wie bist du zum Longboarden gekommen?
Ein Freund von mir, Dave (Boardfree) hat mich dazu ermutigt, aufs Brett zu steigen, nachdem ich Interesse an seinen Langstreckentrips gezeigt hatte. Daraufhin hab ich angefangen, auf meinem Topmount jeden Tag in die Arbeit zu rollen und es war nur eine Frage der Zeit, bis ich gedroppte Bretter für mich entdeckte und darauf um einiges weiter geskatet bin! Schlussendlich bin ich Dave's Team in Australien beigetreten, habe dafür einen Job in einem dunklen TV Studio aufgegeben um raus in die Sonne und die Freiheit zu pushen!


*Mal abgesehen von deiner offensichtlichen Vorliebe für endlose Kilometer, was stellst du sonst noch bevorzugt auf 4 Rollen an?

Am allerliebsten skate ich mit meinen Freunden von Plymouth Longboarding und der Skate Further Crew. Ich liebe die Tatsache, dass ich durch Skaten sauviele neue Leute kennenlerne, neue Dinge lerne und auch meine eigenen Erfahrungen und Geschichten mit Gleichgesinnten teilen kann. Das Beste am Skaten mit anderen ist das Lachen und der enorme Spassfaktor. Ich glaube, dass ich überall glücklich sein könnte, solang ich ein Brett mit Rollen unter meinen Füssen habe :)

*Warum Long Distance Pumping?
Ich habe noch nie etwas getan, das mich gezwungen hätte, mich selbst in Frage zu stellen oder etwas, beim dem Leben derart gefeiert wird wie beim LPD. Ständig musst du Mauern in deinem Hirn durchbrechen und dann gibt es dieses überwältigende Gefühl, wenn du merkst, dass du immer noch weiter kannst, das macht einfach süchtig, man kann es gut mit einem Runner's High vergleichen! Ich könnte keine Meile weit laufen, aber skaten kann ich über Hunderte mit einem Lächeln im Gesicht!

Manche Leute kritisieren Long Distance und fragen, worin denn da der Sinn bestehe. Meine Antwort lautet dann - Ich zelebriere den Push, die erste, allesentscheidende Bewegung beim Skaten - du auch?


*Was bedeutet Skaten für dich?
Skaten bedeutet Freiheit. Die Freiheit, die Welt unter deinem eigenen Antrieb zu erkunden, die Schwerkraft zu dirigieren und zu spüren, wie die Kräfte des Kosmos durch dich fliessen, wenn du einen Berg erst runter- und dann auf der anderen Seite wieder raufpowerst, und wenn du oben am höchsten Punkt stehst und vor Freude einfach schreist wie eine Irre.

*Hat dich dein monumentaler Trip verändert und falls ja, inwiefern?

Ich bin mehr mit mir selbst im Reinen. Der Trip an sich bestand aus Etappen, d.h. ich bin es Tag für Tag neu angegangen. Die Planung dagegen hat ein Jahr gedauert. Dadurch bin ich jetzt sehr organisiert und diese Fähigeiten setze ich ein, um bei der Planung sowie Unterstützung von Events auf der ganzen Welt mitzuhelfen. Es kommt mir auch bei der Unterrichtsvorbereitung zugute - ich mache gerade eine Ausbildung zur Lehrerin!


*Wie hast du es rein körperlich geschafft, so unglaublich weit zu skaten und wie hast du dich auf den Schottland Trip vorbereitet?
Ich glaube nicht, dass mein Körper in irgendeiner Weise besonders ist! Ja, ich habe stramme Waden aber ich bin keine Superwoman oder sowas. Vielmehr ist es die Willenskraft, die dich dazu antreibt, immer weiterzumachen und dich durch den atemraubenden Schmerz trägt. Lächeln ist glaube ich meine Geheimwaffe!

Wie bereits gesagt, die Vorbereitung auf Schottland hat ein Jahr in Anspruch genommen. Obwohl ich bereits zuvor bei Trips mitgemacht hatte, die gesponsort wurden, war ich irgendwie aus irgendeinem Grund zu schüchten, Firmen diesbezüglich anzuschreiben. Ich dachte, die würden mich nicht ernst nehmen, also habe ich letzten Endes einen ganze Stange Geld für meine Ausrüstung ausgegeben. Mittlerweile habe ich das Glück, von Seismic, Stoked Skateboards, Paul, Aaron und Adam von Long Treks on Skate Decks und meinen Freunden Eric Lowell und Mark von G|Bomb gesponsert zu werden.


*Was hast du dir für die kommende Saison vorgenommen?
Ich will ein paar persönliche Bestzeiten im LPD aufstellen und die Sau beim DH rauslassen! Ich arbeite hart an mir, um so gut zu werden wie ich kann und ich hoffe, dass das von ein paar mehr Sponsoren bemerkt wird…nach meinem Schottland Trip bin ich ziemlich pleite!

* Wie siehst du Frauen auf Rollen und wie fühlst du dich selbst als Mädel in einem Haufen Jungs in einem derart typischen Männersport?
Bisher haben mir die Jungs nur Liebe entgegengebracht und ich kann ihnen nicht genug für ihre Unterstützung danken. Manchmal machen sie Witze über die Tatsache, dass ich so kurzgeraten bin, aber alles, was ich über das kraftvolle Pushen gelernt habe, kam von Leuten, deren Beine nen halben Meter länger sind als meine und ich bin froh darüber!

In GB sind die Mädels dieses Jahr im Aufmarsch - wir haben einiges an Talent vorzuweisen, Kim Edwards im Downhill, Jo Coles die den Rekord im Distanceskaten bei den Frauen hält und nicht zu vergessen Christine Maier aus eurem eigenen Lager (danke Laura ;) )! Ich hab mir ausserdem sagen lassen, dass es in Aberystwyth (Wales) eine Sippe von Distanceskaterinnen gibt - die Welt da draussen sollte sich also besser in Acht nehmen!


*Warum sind Mädchen deiner Meinung nach eine derartige Minderheit im Sport?
Es scheint, dass Mädels seit jeher gern auf fadenscheiniger Basis zur Seite geschoben werden. Es gibt jedoch Girls da draussen, die wie eine gesengte Sau den Berg runterheizen und ein beeindruckendes Können an den Tag legen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich Frauen wirklich bewusst sind, welchen Einfluss sie auf ihre Geschlechtsgenossinnen haben könnten, wenn sie sich einfach auf ihr Brett stellen würden, um mit Leidenschaft darauf herumzurollen. Es ist so inspirierend, also auf gehts Mädels, wir sehn uns beim Hog Hill Ladies Workshop (über dieses Event werden wir euch in Kürze genauer informieren)!

*Was machst du, wenn du nicht auf 4 Rollen unterwegs bist?

Versuch mal, angehende Gymnasiallehrerin zu sein und gleichzeitig zig Projekte, die alle mit Skaten zu tun haben am Laufen zu haben! Das hält dich von der Gosse fern!


*Verrat uns doch noch etwas zu deiner Person!
Ich bin deshalb so klein (1.57m), da mein Knochenalter meinem tasächlichen Alter um Längen hinterherhinkt…ich glaube so um 5 Jahre! Ansonsten sind in meiner Familie alle relativ grossgeraten, ich bin halt etwas in meiner Entwicklung gehemmt und stolz!

*Zu guter letzt - hast du noch irgendwelche Tips oder sonstige Weisheiten für unsere Leserinnen und Leser auf Lager?
Viel Wasser trinken und noch viel mehr Longboarding Videos auf Youtube reinziehen. Aufm Weg zur Haustür nochmal schnell aufs Klo, Händewaschen nicht vergessen. Setz deinen Helm auf, klemm dir dein Board unter den Arm und raus aus der Tür. Go Skate. Smile!

Saturday, 9 January 2010

Interview mit Sophie Friedel

Hallo Sophie, stell dich doch mal kurz vor!
Ich bin 25, komm aus Bayern, bin gelernte Produkt Designerin und hab sieben Jahre in England (in Cornwall, wo Sophie mit den Faltown Jungs geskatet it, schaut euch ihr Profil mal an) gewohnt, dann a kurze Zeit in Berlin und jetzt bin ich als Freiwillige Helferin in Kabul.



Erzähl uns ein wenig über dein Skatestyle, deine Vorlieben usw.!

Schnelles Sliden mit harten Rollen macht mir super viel Spaß. Im Sommer hat mich das Downhill Fieber gepackt und ich finds einfach nur geil, so das Gefühl von Freiheit irgendwie. Auch Carven/Cruisen und Stand Ups mit soften Rollen mache ich gerne. Ich liebe auch das Bowl fahren, vor allem in der Fasanerie in München. Oft habe ich ein Board dabei um von A nach B zu kommen.

Du bist zur Zeit in Afghanistan und arbeitest mit an dem Projekt Skateistan, erzähl uns ein wenig mehr darüber!
Der Schwerpunkt des Skateistan Projects konzentriert sich auf Bildung, interkulturelle Verständigung, Gesundheit, soziale Entwicklung und Zukunftsperspektiven für Mädchen und nebenbei natürlich auch dem Skateboardfahren.
Wir sind gerade sehr damit beschäftig, den Skateistan Sports und Educational Complex ins Rollen zu bringen. Wir haben zwei Klassenzimmer, eine Küche, Duschen, haben einen super Skatepark von 1700 Quadratmetern und arbeiten an einer Bücherei.

Wir geben den Kindern hier Nachhilfe begleitend zur regulären Schule in English, Dari (in Afghanistan gesprochene Variante des Persischen), Mathe, Geschichte, Kunst, und Computer Stunden so wie Theater Projekte und danach können sie den Skate Park nutzen. Die Kinder sollen zum friedlichem Miteinander angeregt werden und mit verschiedenen Kulturen verbunden werden. Wir haben außerdem Aufklärungsprojekte über Themen wie Hygiene, erste Hilfe, Umweltbewusstsein, nachhaltige Stromerzeugung und Wasserverschmutzung.

Im Moment haben wir 200 Schüler und Schülerinnen im Alter von 5-17 Jahren, davon eine Gruppe Strassenkinder, Arbeiterkinder, eine andere Gruppe Schüler kommt aus dem Mittelstand und geht auch in eine staatliche oder private Schule. Wir arbeiten auch mit Heimkindern und kooperieren gerade mit einem Invalidenkrankenhaus, da wir auch körperlich benachteiligten Kindern die Möglichkeit geben wollen, bei uns zur Schule zu gehen.


Oft sind hier ganze Stadtteile nur von einer ethnischen Gruppe besiedelt und daher kommt es leider nicht oft vor, dass Kinder aus verschiedenen sozialen und ethnischen Schichten aufeinander treffen. Das führt zu Konflikten, wenn es doch passiert. Durch das Zusammenkommen in der Halle findet Austausch zwischen den unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen statt und fördert somit das friedvolle Miteinander so wie Respekt für andere.

Leider gibt es hier viele Internationale Hilfsorganisationen, die sich hinter großen Barrikaden verschanzen und wegen starken Sicherheitsvorkehrungen nicht die Möglichkeit haben, direkt mit den Menschen zu arbeiten, die Hilfe benötigen. Skateistan ist eine kleine Organisation und daher sehr flexibel und nah an der Bevölkerung. Wir arbeiten tagtäglich mit afghanischen Kollegen, Kindern und deren Familien zusammen und haben einen guten Zugang zu den Menschen.


Wie müssen wir uns den alltäglichen Ablauf vorstellen?
Immer hoch und runter, ein Tag kann der geilste und der beschissenste zugleich sein. Meistens gehts los mit einer guten Tasse Kaffee, dann Team Meeting um 8, Zeug planen und erledigen bis zur ersten Session. Eine Session ist eine Stunde Unterricht, dann 15 Minuten Pause und dann ne Stunde skaten. Danach gibts Mittagessen, gefolgt von der nächsten Session and dann wieder ab ins Office bis um 17 Uhr. Die Afghanen sind echte Arbeitstiere! Eine 6 Tage Woche ist hier Standard und der Freitag ist hier, was man in Deutschland mit dem Sonntag vergleichen kann.



Denkst du das Skateistan was an der allgemeinen Haltung der Jungendlichen verändern kann?

Ja, es ist nicht leicht und geht leider nur sehr langsam voran, aber auf alle Fälle tut sich was!

Wie sieht die Bewegungsfreiheit in Afghanistan für eine Frau aus?
Naja nicht so wie in Deutschland. Alleine auf die Strasse geht gar nicht. Muss immer ein Kopftuch tragen und werde oft angestarrt. Gibt hier nicht so viele "Ausländer". Auch Fahrrad oder Auto fahren oder mal so joggen geht nicht. Frauen dürfen nicht ins Kino.... Frauen gehen auch nicht oft in die Moschee. Es gibt nur ein paar Feiertage wo sie Zugang haben. War mit einer Freundin und war echt total krass. Die Männer wollten die Frauen (ca. 300 waren in einem kleinem Garten hinter der Moschee zusammengepfercht gewesen) erst nicht rein lassen. Das Argument war, dass Frauen und Kinder zu dreckig seien!



Ist skaten für Frauen erlaubt?
Ja das ist echt total cool. Damit gibt es überhaupt kein Problem. Frauen dürfen nicht Fahrrad Fahren, da dies als verpönt gilt, aber Skaten ist ok. Beliebte Sportarten hier sind Boxen, Bodybuilding, Martial Arts, so wie Pferde, Vögel, Hunde und Kamel Kämpfe. Also eher aggressive Beschäftigung. Da ist Skateboarden eine der wenigen Sportarten, die für Frauen akzeptabel sind.

Können wir helfen?
Ja, mit einer Spende zum Beispiel!

Sparkasse Rhein-Neckar-Nord
Konto: 38880373
BLZ: 67050505


Bei Überweisungen aus dem Ausland
IBAN: DE 67670505050038880373
BIC (Swift): MANSDE66XXX

Oder dem Kauf eines Skateistan T-shirts.
Der Erlös kommt Skateistan zu 100% zu Gute.

Gibt es noch was das du gerne los werden würdest?
Nee, nicht wirklich, außer genieße dein Leben und mach das Beste draus!



Wir möchten uns ganz herzlich bei Sophie bedanken, dass sie sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten (Anm. dieses Interview wurde von Satelliten des Militärs geschickt, da momentan in ganz Kabul das Internet nicht funktioniert) und wünschen ihr weiterhin alles Gute für ihren Aufenthalt in Kabul!

Bitte unterstützt Skateistan und helft mit!

Photo Contest - Die Entscheidung

Ihr habt es uns nicht einfach gemacht!
Zweimal mussten wir abstimmen, um endlich eine Gewinnerin nominieren zu können!
Es war ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Luzi und Laura, in dem sich Luzi am Ende durchsetzen konnte.

Hier seht Ihr die 3 Gewinnerphotos von Luzi Spengler, Laura Hatwell und Torry:







Herzlichen Glückwunsch an Luzi, wir hoffen das die neue Lady Ihr viel Spass bringen wird!



Besonders gefreut haben wir uns über Jessica's Einsendung, sie hat eine wahnsinnige Motivation an den Start gebracht. Wir sagen Hands Up, dafür gibts einen Satz Slide Handschuhe!



Nochmal ein grossen Dankeschön an alle, die mitgemacht haben,
hat Spass gemacht, hippelig auf eure Bilder zu warten :-)